Das Geschäftsmodell Apotheke wird sich in den nächsten Jahren wandeln. Aus Patienten werden vermehrt Kunden, welche in Apotheken sogenannte Over the Counter (OTC) bzw. rezeptfreie Arzneimittel sowie Alltagsprodukte wie etwa Pflege- oder Nahrungsergänzungsprodukte kaufen. Für dieses Geschäft können auch die Pharmaassistenten und Drogerieverkäuferinnen Fachberatung leisten. Apotheker und Apothekerinnen sind akademisch ausgebildete Fachleute mit vergleichsweise hohen Gehältern. Diese werden künftig auch aus der Beratungspauschale gespiesen.

Therapien verständlich erläutern

Laut PharmaSuisse fordern die steigende Nachfrage der Bevölkerung nach leicht zugänglichen Gesundheitsdienstleistungen sowie der Hausärztemangel, dass die Kompetenzen der Apotheker künftig besser zu genutzt werden. So gibt es zunehmenden Bedarf an Beratung und Informationsvermittlung etwa zu immer komplizierteren Therapien, welche von Ärzten verschrieben werden. Zeit ist Geld. Oft nehmen sich Ärzte kaum Zeit, um ihre Patienten ausführlich und vor allem verständlich zu informieren und deren Fragen zu beantworten. Apotheken sind laut PharmaSuisse die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragen (Quelle).

Neue Chancen

Da eröffnen sich neue Chancen! Das Apothekenpersonal kann diese Beratungsleistung als Service gegen ein entsprechendes Serviceentgelt verkaufen. Nur – wie viel soll denn dem Kunden in der Apotheke eine halbe Stunde individuelle Beratung durch einen Apotheker verlangt werden? Angenommen ein Apotheker verdient CHF 6‘500 im Monat, dann ist der Vollkostenanteil für ihn pro Stunde ca. CHF 120. Somit dürften für eine halbe Stunde Beratung rund CHF 60 verlangt werden. Dies entspricht der heute üblichen Pauschalentschädigung, welche in Reisebüros für aufwändige Beratung verlangt wird.

Kommunikationsschulungen zur Umsetzung

Wie lässt sich eine solche Beratungspauschale verkaufen? Und wie erkläre ich es den Kunden? Hierfür braucht es zuerst einen strategischen Beschluss des Apothekeninhabers, diese neue Ertragsquelle im eigenen Geschäft einzuführen. Und dann sind entsprechende Schulungen für die Geschäftsinhaber, die Apotheker und die Pharmaassistentinnen notwendig, damit die Beratungspauschale und vor allem der Nutzen dieser Dienstleistung auf prägnante und selbstsichere Weise eingeführt werden. Und damit die Apotheker komplexe medizinische Sachverhalte für alle Kundentypen verständlich und plausibel erläutern lernen. Bildhafte Sprache und Verkaufstechniken lernen Apotheker nicht in ihrem fünfjährigen Studium. Bei uns jedoch schon! Klicken Sie hier.

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